Elektrische Leitfähigkeit: Definition, Bedeutung und Quantifizierung
Die elektrische Leitfähigkeit eines Wassers ist ein Maß für seine Fähigkeit, den elektrischen Strom zu leiten. Da elektrischer Strom durch spannungsgetriebenen Transport elektrischer Ladungen entsteht, muss das Wasser, damit ein Stromfluss überhaupt zustande kommt, Ladungsträger in Form von Ionen enthalten. Alle Anionen und Kationen einer „wässrigen Lösung“ tragen zu ihrer elektrischen Leitfähigkeit bei. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Ionen in ihrem Leitvermögen. Es hängt ab von der elektrochemischen Wertigkeit des Ions, seiner Beweglichkeit (Wanderungsgeschwindigkeit in Feldrichtung), der Konzentration aller vorhandenen Ionen und der Temperatur des Wassers. Ursache für die Zunahme der Leitfähigkeit einer wässrigen Lösung mit der Temperatur ist die Abnahme der Viskosität des Wassers. Mit ihr sinkt auch sein Widerstand gegen die Wanderung der Ionen, so dass die Leitfähigkeit der Lösung zunimmt.
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